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Tiere

 

Ein sehr wichtiger pädagogischer Inhalt des ASP sind die Tiere.

 

Über die Beobachtung bzw. Erfahrung von natürlichen Prozessen wie Geburt, Fortpflanzung, Alterung und Tod wird die Auseinandersetzung mit natürlichen Lebenszyklen unterstützt.

Tiere eignen sich sehr gut als Medium für zwischenmenschliche Kontakte und fördern die Kommunikation zwischen allen Besuchergruppen.

Vielen unserer Kinder fehlt die Beziehung zur Natur und damit auch der Einblick und das Verständnis für die Lebenszyklen.


Damit fehlt ihnen auch die Möglichkeit, Fütterung und Pflege, sowie das Sterben eines abhängigen Lebewesens als natürliche, selbstverständliche Vorgänge zu erleben und zu erlernen, und die Verantwortung gegenüber einer abhängigen Kreatur zu tragen.


Den Kindern macht es großen Spaß, die Tiere zu streicheln, beim Füttern und Stall misten zu helfen oder nach Eiern zu suchen.

Vor allem Kleintiere können bei Kindern nicht erfüllten Bedürfnissen nach psychischer und physischer Zuwendung entgegenkommen.


Die Tiere auf dem ASP werden weniger wegen ihres Nutzens, sondern um ihrer selbst Willen gehalten (Versorgung kranker und alter Tiere). Wir halten dies aus pädagogischen Gesichtspunkten für sinnvoll und notwendig, um in einer zweckorientierten Welt ein Zeichen gegen die gewinnorientierte Ausbeutung von Lebewesen zu setzen.

Auf Menschen bezogen, kann diese Einstellung auch der Ausgrenzung von Randgruppen entgegenwirken.


Zum Abenteuerspielplatz gehören Ziegen, Schaf, Schweine, Kaninchen, Hühner und Gänse.